Georg-von-Vollmar-Akademie
Kochel

 

Seminar

Grenzen des Wirtschaftswachstums

und Klimakollaps

 

Seminar-Nr.: 4402

 

vom 28.Okt. bis 1. Nov. 2002

 

Anreise am

 

Montag, den 22. Oktober 2001 von 14.00 bis 14.30 Uhr

Kaffee 14.30 Uhr

 

Essenszeiten:                        08.15 Uhr - 09.00 Uhr                        Frühstück

12.30 Uhr  Mittagessen

13.00 Uhr am Freitag  Mittagessen

                        14.30 Uhr                        Kaffee

                        18.00 Uhr                        Abendessen

 

Montag, 22.10.2001
14.45 - 15.00 Uhr

Begrüßung, Einführung in die Aufgaben der politischen Bildung, Vorstellung der Georg-von-Vollmar-Akademie
und der Friedrich-Ebert-Stiftung

Hedda Jungfer, Vorsitzende

 

15.00 - 18.00 Uhr

Erwartungsbefragung

Einige Definitionen und Inhalte

Ökonomie - Was zählen wir eigentlich dazu?

Ökologie - Was zählen wir eigentlich dazu?
Ökonomie und Ökologie zwei Begriffe aus einer Hierarchie

Wachstum - Was ist das eigentlich?

Wirtschaftswachstum - Was wächst da eigentlich?
Das Maß des "Fortschritts" BSP - BIP - GNP
und seine politische Bedeutung (Ketzereien zum Einstieg)

Nachhaltigkeit menschlichen Wirtschaftens in der Geschichte?

Ein kurzer Überblick über 6000 Jahre Wirtschaftsgeschichte.

19.00 - 22.00 Uhr

Fortsetzung des Nachmittagsthemas

 

Dienstag, 23.10.
09.00 - 12.30 Uhr

Moderne Warnungen und Zukunftsentwürfe

Die beiden Bücher von Meadows von 1972 und 1992,

Der Club of Rome
Der Bericht "Global 2000" für US-Präsident Carter

"Zukunftsfähiges Deutschland" von BUND und Misereor
"Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, sozialer Zusammenhalt,
ökologische Nachhaltigkeit" der Zukunftskommission der FES

 

15.00 - 18.00 Uhr

Grundprobleme und Ziele der Wirtschaftspolitik -

-    Kontrastprogramm zur Ökologie?

·       Investitions- und Wachstumspolitik?

-    brauchen wir Wachstum? § 1 Stabilitätsgesetz

·       Rationalisierungen und Arbeitsmarktpolitik

-    Einsparungen: Arbeit, Energie, Kapital, Rohstoffe, Angebots-/   Nachfragepolitik u. a.

·       Globalisierung und Außenwirtschaftspolitik

-    Exportweltmeister umgeht nationales Recht

·       AGs, Börse und Bankenpolitik

-    Abs zu Adenauer:
„machen sie ‘ne gute Politik, dann mach ich ‘ne gute Börse“

·       „Politik ist da für die Rhetorik, Wirtschaft für die Realität.“

Peter Schecker

 

Mittwoch, 24.10.
09.00 - 12.30 Uhr

 

Beispiele für begrenzte Ressourcen und für
echten und scheinbaren Fortschritt

Arbeitsgruppen untersuchen Energieversorgung, Landwirtschaft,
Flächenverbrauch, Verkehrspolitik, Wasserverbrauch, Schwund der
Ozonschicht und den Vertrag von Rio 1992 (Agenda 21)
Erste Berichte und Diskussionen im Plenum

15.00 - 18.00 Uhr

 

300 Jahre nachhaltiges Wirtschaften im Alpen- und Voralpenraum

praktische Anschauung mit Diskussion im

Freilichtmuseum des Regierungsbezirks Oberbayern (Glentleiten)
Was kann man aus der Geschichte lernen?

 

Donnerstag, 25.10.

09.00 - 12.30 Uhr

 

Modellrechnungen und andere Vorhersagen
als Entscheidungshilfe für die Politik,
als Marketinginstrument und
als Mittel der Demagogie

Ökopolicy
Ein Spiel macht Probleme anschaulich und Politik verständlich

15.00 - 18.00 Uhr

 

Technologische Lösungsansätze
in der Energiepolitik
in der Verkehrspolitik
in der Wasserpolitik

in der Entwicklungspolitik

 

Freitag, 26.10.
09.00 - 13.00 Uhr

 

Von Delphi zu den "Wirtschaftsweisen" und zurück?
Nachhaltigkeit einer global agierenden Wirtschaft?
Bedarfsdeckung oder Goldrausch mit Schlussverkauf
Wirtschaftlich entwickelte und abgewickerlte Länder
Umverteilung oder nachhaltiges Wachstum.
Was müssten zuverlässige Wirtschaftsindikatoren leisten?

Mögliche Wege zu besseren Maßen und Zielen
Keine Nachhaltigkeit ohne motivierte und informierte Bürger
Meine Mandatsträger zwischen Verantwortung und Lobby

Abreise nach dem Mittagessen

Seminarleitung:

Dr. Helmut Klein, Erling-Andechs

 

Referenten:

Peter Schecker, Kochel am See

 

Seminarsachbearbeiterin:

Tel. 08851-78-27

 

Teilnahmegebühr:

DM 180,--

 

Lernziel:

Erkennen von Ausmaß u. Bedeutung der ökologischen, ökonomischen und sozialen Entwicklung und von Engagement als Bürgerpflicht