Georg-von-Vollmar.Akademie
Kochel

 

 

PROGRAMM

 

Alpenpolitik

Bergwaldsterben durch Luftvergiftung

 

 

Seminar-Nr.: xxxx

 

 

Anreise am

 

Montag  von 14.00 bis 14.30 Uhr

Kaffee 14.30 Uhr

 

 

Essenszeiten:                               08.15 Uhr - 09.00 Uhr                                     Frühstück

12.30 Uhr                                                      Mittagessen

13.00 Uhr am Freitag                                      Mittagessen

                                                    14.30 Uhr                                                      Kaffee

                                                    18.00 Uhr                                                      Abendessen

 

Montag
14.45 - 15.00 Uhr

Begrüßung, Einführung in die Aufgaben der politischen Bildung, Vorstellung der Georg-von-Vollmar-Akademie
und der Friedrich-Ebert-Stiftung

NN

 

15.00 - 18.00 Uhr

Einführung in das Seminar;
Vorstellung von TeilnehmerInnen und der Seminarleitung
 

Bilanz der Schäden

Das "Waldsterben" Im Park der Akademie

Symptome der Schäden und die amtlichen Erhebungsmethoden

Bilanz der Schäden in den Alpen, in Bayern, Deutschland, Europa
Die Schadensverteilung nach Alter, Baumart und Standort
Der Wald als Bioindikator

19.00 - 22.00 Uhr

aktuelle Filme zum Thema mit anschließender Diskussion

 

Dienstag
09.00 - 12.30 Uhr

Ursachen und Auslöser das Waldsterbens
Fremdenergieeinsatz als Motor des "Fortschritts"
und Emissionen als Folgen des "Fortschritts"
200 Abgase aus Kraftwerken, Kraftfahrzeugen, Tiermästereien ...
bilden den Multistress und der Treibhauseffekt verstärkt die Misere. Erfolge und Misserfolge beim Kampf gegen den Giftcocktail
 

Die Folgen des Waldsterbens und die Gegenmaßnahmen

Arbeitsgruppen versuchen sich an eigenen Szenarien und sie machen sich ein Bild auf Grund amtlicher und anderer Berichte.
Die Alpenkonvention von Salzburg und ihr Bergwaldprotokoll

15.00 - 18.00 Uhr

Das Bergwaldsterben aus der Sicht eines Försters und Gemeinderates der größten alpinen Siedlung Deutschlands; Der Scheinkonflikt zwischen Ökologie und Ökonomie verschwindet im Gebirge. Probleme und Konflikte aus erster Hand
Axel Doering, Garmisch-Partenkirchen

 

Mittwoch
09.00 - 18.00 Uhr

Der Schutzwald ist ein ganz besonderer Wald (Exkursion)
Die Verkehrslawine bahnt der Schneelawine den Weg

Die Dramatik der Entwicklung selbst beurteilt
Sieben Stunden im Schutzwald höchster Bedeutung;

Merkmale und Bedeutung naturnaher Schutzwälder;
30 Jahre Immissionsschäden und 200 Jahre überhöhter Wildverbiss
erfordern heute einen aberwitzigen Aufwand für Jagd,
technischen Schutz und Sanierungspflanzung

und damit sind die Ursachen noch nicht beseitigt.

Die Gemeinsamen Maßnahmen der staatlichen Verwaltungen
für Jagd, Waldbau, Wasserwirtschaft und Straßenbau.

Donnerstag
09.00 - 12.30 Uhr

 

Die Aktivitäten der Regierungen kritisch geprüft
Die Maßnahmen - Berichte im Plenum Teil 2

Lösungsansätze an den Ursachen, Auslösern oder an den Folgen?
Grundvoraussetzung für Demokratie ist die Information des Bürgers.
Die Evolution der Regierungsberichte, der Lösungsansätze und
der Bürgerbewegung vor diesem Hintergrund;
Erwachsenenbildung als Nährboden des mündigen Bürgers,
Akademien als Fitnessstudios der reifen Gesellschaft;

15.00 - 18.00 Uhr

Maßnahmen der Energiepolitik
Von der pseudowissenschaftlichen "Bedarfsprognose"
zur ehrlichen Absichtserklärung und ihrer Realisierung;
Das Energiekonzept der Bundesregierung
und seine Chancen und Möglichkeiten;
Eine Kluge Energiepolitik ist der Motor des Fortschritts!

Maßnahmen der Agrarpolitik
"Pseudobauern" vergiften den Wald und wollen
von uns dafür entschädigt werden!?
Auch die Agrarpolitik muss endlich ihren Beitrag leisten!
Eine konsequente Agrarreform dient auch dem Wald.

Freitag
09.00 - 13.00 Uhr

Maßnahmen der Verkehrspolitik

Der Straßenverkehr als zentrales Problem der alpinen Wälder;

Echte Bedarfsanalysen können ernüchternd sein.
Erholungstourismus statt Autotourismus ist gefordert!
Steigerung von Warentransporten als Fortschritt?
Den wahren Transitbedarf könnte die Bahn befriedigen,

 

Die bequeme Hobbyjagd
als Schutzwaldgefährdung ist zu unterbinden.

 

Resümee des Seminars

 

 

Abreise nach dem Mittagessen

 

Seminarleitung:

Dr. Helmut Klein, Biologe, Erling-Andechs

 

Seminarsachbearbeiterin:

Tel. 08851-78-0

 

Teilnahmegebühr:

DM 180,--

 

Lernziel:

 

Realistische Einschätzung alpiner Umweltproblemen und ihrer Lösungsmöglichkeiten bei aktivem Bürgerengagement